Die WALDMAUS-Woche - Waldkindergarten EIGEN-SINN

 

Impressionen der WALDMAUS-Gruppe April 2016

auf Entdeckungsreise im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord

WALDMAUS-Impressionen

Die WIESEL-Woche - Waldkindergarten EIGEN-SINN

Impressionen der WIESEL-Gruppe April 2016

 

WIESEL-Impressionen

Erreichbarkeit – von 7.30 bis 8.30 Uhr – von 12.45 bis 13.30 Uhr

Wir sind während der Bringzeit zwischen 7.30 und 8.30 Uhr, während der Abholzeit zwischen 12.45 und 13.30 Uhr und danach bis 15.30 Uhr telefonisch erreichbar;  jederzeit gerne auch per Mail:

 

 

WIESEL-Gruppe

Telefon 0152-29249806

Annika Strähler, Erzieherin
Mirjam Schmid, Erzieherin
Mail:  wiesel@kiwe-eigensinn.de

 

 


 

 


 

WALDMAUS-Gruppe 

Telefon 0152-53384356

Kerstin Urbat, Erzieherin
Deborah Netzel, Erzieherin
Mail: waldmaus@kiwe-eigensinn.de

 

 

 

 


 

Aufnahme-Antrag für den Waldkindergarten:

Das Anmmeldeformular der Stadt Freudenstadt für die Kindergärten
finden Sie hier (Download Formular).

Für Ihren Antrag zur Aufnahme in den Waldkindergarten Freudenstadt
senden Sie das Formular an:


Kinderwerkstatt EIGEN-SINN
Badstraße 47
72250 Freudenstadt


(oder einfach bei uns in der Badstraße einwerfen)

 


 

Information | Kontakt | Aufnahmeantrag

MET - Kniebis renoviert Bauwagen des Waldkindergartens EIGEN-SINN

 
In über 120 Stunden Arbeit haben drei ehrenamtliche Helfer des mobilen Einsatzteams (MET) Kniebis den Bauwagen des Waldkindergartens EIGEN-SINN renoviert. Siegfried Haist, Wolfgang Hug und Artur Gedung haben das Innere des ehemaligen Waldarbeiterwagens mit einer Holzverkleidung und einem Holzfussboden versehen. Der Bauwagen, der vorher kalte Wände und Boden hatte, empfängt die Kinder jetzt mit einer warmen und gemütlichen Atmosphäre. Er kann von den Kindern als Rückzugs- und Anlaufpunkt auf ihren Entdeckungstouren im Stadtwald wieder voll genutzt werden.
 
Am 20.11.2014 übergaben die Herren vom MET den Wagen an die Kinder und wurden von diesen mit einem ordentlichen Vesper belohnt. Die Kinder haben den Wagen sogleich bestaunt und ihn für sich in Beschlag genommen. 

Renovierung Bauwagen

Schutzhütte für den Waldkindergarten

 

Die neue Schutzhütte des Waldkindergartens wurde mit Sommerfest und Tag der offenen Tür offiziell vorgestellt.

Pressebericht im Schwarwälder Boten lesen (15. Juli 2013).

 

 

 

Eine super Hütte für den Waldkindergarten! Am 08. Oktober 2012 war der Spatenstich. 

Am 17. Januar 2013 war Richtfest: Pressemitteilung vom 17. Januar 2013 im Schwarzwäder Bote lesen.

 

Einweihung:

Pressebericht in der Südwest Presse lesen vom 08.10.2012

Pressebericht im Schwarzwäder Boten lesen vom 08.10.2012

 

Neue Schutzhütte - Juli 2013

Waldkindergarten EIGEN-SINN seit 2011 in Freudenstadt - seit 09/2012 mit zwei Gruppen

Natur, Fantasie, Kreativität - der Wald macht's möglich.

Fühlen, spüren, riechen - was der Wald bietet. 

Hören, sehen, entdecken - wer im Wald wohnt.

Zudecken, hochheben, wegtragen - was der Wald so hergibt.

Klettern, springen, rutschen - auf allem Holz und Grün des Waldes.

Schwitzen, frieren, nass werden - bei jedem Wetter im Wald. 

Einatmen, ausatmen, hauchen - zu jeder Zeit im Wald.

Ein Blatt streicheln, den Käfer berühren, einen Regenwurm retten…
Mitten unter Buchen, Tannen, Heidelbeerbüschen…

Singen, reimen, Geschichten erfinden und erzählen - weil Hänsel und Gretel sich im Wald verliefen…

 

Unsere Broschüre mit der Konzeption hier unten in "Downloads"

Waldkindergarten Freudenstadt

Verstärkung für das Team gesucht - Vertretungen

Wir suchen Verstärkung für unser Waldkindergarten-Team

  • Mitarbeiter/innen, Erzieher/innen evtl. mit Weiterbildung Naturpädagogik
  • Vertretungen (Krankheit, Urlaub etc.)

Bitte melden Sie sich bei Christian Fai:

Kinder- und Jugendwerkstatt EIGEN-SINN:
Telefon 07441-950654
Mail c.fai@kiwe-eigensinn.de

 

Verstärkung gesucht!

Der Elternbeirat - WIESEL und WALDMÄUSE

Kontakt WIESEL-Gruppe:

Nicole: 07441-4010643

Tatjana: 0170-2333561

Kontakt WALDMAUS-Gruppe:

Marijana: 0171-6215054

Theresa: 0176-96076653

Elternbeirat

Grundlagen Waldkindergarten

Der Waldkindergarten ist eine Einrichtung ohne festes Gebäude,

in der sich die Kinder bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit

im Freien aufhalten.

 

Der Waldkindergarten setzt ein Gegengewicht zu unserer

organisierten, von technischen Abläufen bestimmten Lebenswelt,

in der Sinnzusammenhänge immer weniger durchschaubar sind,

und in der die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten durch Vorgaben

beziehungsweise Vorfertigungen immer geringer werden.

 

Grundlagen Waldkindergarten

Presse-Artikel & Buch-Tipps zum Thema Waldkindergarten, Pädagogik etc.:

Müllzwerge bekämpfen Abfallberge:

Presseartikel vom 20. März 2015 im Schwarzwäder Boten lesen

Pesseartikel in der Südwest Presse lesen


 

Hans-Martin Haist ist vom Landesvater, Winfried Kretschmann, im Mannheimer Schloss mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet worden.
 

 



 

NEU: Buch-Tipp "Patchwork-Kids" 

Anna Birgit Haigis hat am Buch „Patchwork-Kids“ (Verlag: SCM Hänssler) mitgeschrieben. 
Der Erlös geht an die Stiftung EIGEN-SINN und kann bei der KINDERWERKSTATT EIGEN-SINN oder in jedem Buchhandel erworben werden.

 


 

Buch-Tipp: "Warum unsere Kinder Tyrannen werden" von Michael Winterhoff. 

Kommentar von Heinz Bachmann lesen.

 



Ausserdem möchten wir Ihnen hier noch weitere exzellente Artikel zum Thema Wald und Natur empfehlen.

Der GEO-Artikel "Kinder, raus in die Natur!" von Andreas Weber (unter Downloads)
(dafür bekam er den Reporterpreis 2010.)
Download hier: Presseartikel im Greenpeace-Magazin

 

Noch ein Highlight von Andreas Weber: 
"Morgen Kinder wird's was geben" im Greenpeace-Magazin (Download)",
erschienen im Mai 2011

 



Ein neues Buch von Andreas Weber ist erschienen:
 

"Mehr matsch!" Kinder brauchen Natur"
erschienen bei Ullstein, Berlin, ISBN 978-3-550-08817-9 - Es sollte in jedem Haushalt, der sich mit Kindern und Natur (und WaKiga) beschäftigt, zum Standardwerk werden: absolut auf dem neusten Stand, tiefgründig und voller erstaunlicher Forschungsergebnisse bis hin zu vielen lebenspraktischen Vorschlägen und Ideen...

Text aus dem Bucheinband: " Wie riecht Wald? Wie fühlt sich ein Baumstamm an? Wie sieht ein Rotkehlchen aus? Statt Frösche zu fangen, Baumhäuser zu bauen oder mit beiden Händen im Matsch zu wühlen, sitzen Kinder vor dem Fernseher oder Computer. Ohne Nähe zu Pflanzen und Tieren aber verkümmert ihre emotionale Bindungsfähigkeit. Empathie, Phantasie, Kreativität und Lebensfreude verschwinden. Andreas Weber, Philosoph, Biologe und Vater von zwei Kindern hat ein beherztes Plädoyer für die Rettung der Kindheit geschrieben. Er ermuntert Eltern, mit ihren Kindern eine eigenes Gemüsebeet anzulegen, auch bei schlechtem Wetter nach draußen zu gehen und Brachen ausfindig zu machen, wo der Nachwuchs tun und lassen kann, was er will. Eine solche Schule der Sinne ist wichtiger als Faktenlernen. Spiel und Selbstbestimmung in einer von selbst gewordenen, nicht von Erwachsenen künstlich gefertigten Welt sind unabdingbar für die Entwicklung einer gesunden, humanen Persönlichkeit."



 

Tipp in der ZEIT lesen (ZEIT online):
Richard Louvs "Das letzte Kind im Wald?" führt zu den Ursprüngen von Naturerfahrung.

 

Buch-Tipp: Das letzte Kind im Wald von R. Louv
 
 
Sammeln, nass werden, Spuren lesen
Kinder müssen in die Natur
von Solveig Bach 
 
Die Geburt von kleinen Kätzchen miterleben. In einer Sommernacht draußen schlafen und ergriffen in die unendliche Weite eines Sternenhimmels blicken. Verschiedene Käfer oder Gräser beim Namen kennen. Die Generation, die gerade heranwächst, könnte die erste sein, die all das nicht mehr erlebt und der damit etwas fehlt, dessen Tragweite wir gerade erst zu erfassen beginnen.
 
Der amerikanische Journalist und Umweltaktivist Richard Louv entwickelt in seinem Buch "Das letzte Kind im Wald" eine Idee davon, was das Fehlen der Natur beim Aufwachsen der Kinder bewirken könnte. Er hat dafür den Begriff der "Naturdefizit-Störung" erfunden. Dabei geht es um weit mehr als den Verlust schöner Erinnerungen an einen Ausflug. Louv weist nach, dass Kinder, die im Kontakt mit der Natur sind, nicht nur ausgeglichener, sondern auch klüger und kreativer sind. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass Kinder, die diese Berührungen nicht mehr haben, ungesünder aufwachsen, eher hyperaktiv, aggressiv oder übergewichtig sind. Es darf auch ein Kletterwald sein.
 
Natur macht sanft
Louv belegt diese Thesen mit aktuellen Studien, unter anderem aus Deutschland. So weisen Untersuchungen nach, dass Kinder, die auf nichtbetonierten Schulhöfen oder Spielplätzen spielten, kreativere Spiele entwickelten, in die mehr Kinder einbezogen wurden. Dabei ging es friedlicher zu, als in einem naturfernen Umfeld. Einige Forscher gehen inzwischen sogar soweit, die besonderen Fähigkeiten, die bei der Naturbeobachtung geschult werden, als eine besondere Form von Intelligenz zu sehen. Das hieße dann Abschied zu nehmen von einem Intelligenzbegriff, der sich bisher ausschließlich an sprachlichen bzw. logisch-mathematischen Fähigkeiten orientiert.   
An der Entfremdung der Kinder von der Natur sind viele Faktoren beteiligt, in den hoch entwickelten Industriestaaten hat die Wildnis kaum noch Platz. Aber selbst wenn sie noch rudimentär vorhanden ist, scheuen wir sie. Eltern sind ängstlich, wenn ihre Kinder auf Bäume klettern. Sie kontrollieren ihre Kinder überbesorgt so sehr, dass denen die Freiheit zum Spielen abhanden kommt. Sie fahren sie überall mit dem Familienauto hin. Oder Kinder lernen alles über den Amazonas und die Bedrohung des Regenwaldes, kennen aber den Park um die Ecke oder den Bach in der Nähe des Hauses nicht mehr.
 
Niemals langweilig
"Das letzte Kind im Wald?" ist bei Beltz erschienen und kostet 19,95 Euro
Dabei ist die Natur ein unglaublich geduldiger Lehrer. Sie vermittelt Geborgenheit und lehrt Respekt, sie senkt den Blutdruck und regt die Sinne an. Sie ist niemals langweilig, sondern voller zu entdeckender Spiele und Räume, sie fördert das Selbstbewusstsein und gibt emotionale Stabilität. Dann kann die Natur sogar ein Heiler sein, Louv macht dies am Beispiel von ADHS-Kindern deutlich. Dazu bedarf es keiner weiten Savannen oder Urwälder, es reichen auch Parks und Gärten oder ein eigenes Aquarium.
Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer, dass Louv für die Wiederbegegnung mit der Natur hält. Er lässt Menschen mit ihren Erinnerungen zu Wort kommen, als sie Angeln waren oder einen Sonnenaufgang in Farben zu fassen suchten, als sie sahen, wie ein Fischreiher sich in die Lüfte erhob. Und er bietet jede Menge Ideen, was jeder tun kann, um Kindern die Natur wieder nahezubringen.
Wohnsiedlungen können natürliche Pfade und Wasserwegen enthalten, Kinder können Baumhäuser bauen oder Gemüse pflanzen. Dann kommt auch der Zauber zurück, der Menschen beispielsweise dazu bringt, Listen von unhörbaren Geräuschen anzulegen. Auf ihr könnte stehen: das Fallen von Schnee, das Trocken von Tau auf Gras oder die Färbung eines Blattes im Herbst.

 


Presse-Artikel & Buch-Tipps